Freiheit Essay 14

 

Die falsche Ausrede der „wilden Instinkte“ fĂŒhrt zum Aussterben der Menschen

 

Von Jeremy Griffith, 2018

 

In dieser PrĂ€sentation betont Jeremy Griffith wie extrem unheimlich und gefĂ€hrlich die falsche Ausrede der „wilden Instinkte“ fĂŒr menschliches Verhalten ist.

Schaut euch die PrÀsentation hier an:

 

 

Dieses Video erscheint auch als Video 14 in der Einleitungsserie von Videos oben auf unserer Homepage unter www.humancondition.com/de.

 

Das Transkript dieses Videos

 

Die gefĂ€hrliche VerfĂŒhrung durch die Ausrede der „wilden Instinkte“

In meiner PrĂ€sentation in Video/​F. Essay 10 mit dem Titel „Was genau ist der menschliche Zustand?“ habe ich beschrieben, wie viel Angst wir Menschen vor dem unerklĂ€rten Problem des korrupten, „gefallenen“, Unschuld-zerstörten, Garten-Eden-verlassenen menschlichen Zustands gehabt haben. (Wie unsere fernen Affenvorfahren dazu kamen, in einem völlig kooperativen, liebevollen, unschuldigen, paradiesischen, moralischen Zustand zu leben, wird in F. Essay 21 erklĂ€rt, und ihr könnt viele wundervolle Beschreibungen dieser Zeit der Unschuld in F. Essay 53 lesen.) Ich habe darĂŒber gesprochen, wie all unsere Gedanken und Handlungen durch diese Angst vereinnahmt worden sind—dass wir fast unser ganzes Erwachsenenleben damit verbracht haben, herauszufinden und zu perfektionieren, wie wir das Problem des menschlichen Zustands vermeiden können. Ich habe beschrieben, wie wir sogar versucht haben, es so aussehen zu lassen, als ob wir nicht vom Problem betroffen wĂ€ren; lĂ€cheln, scherzen und allgemein ein tapferes Gesicht aufsetzen. GrundsĂ€tzlich ist der Verstand „resignierter“ erwachsener Menschen dazu verpflichtet gewesen, jegliches Denken zu vermeiden, das sie in Kontakt mit dem, bis jetzt, unerklĂ€rten Problem des menschlichen Zustands bringen könnte. (Der psychologische Prozess der Resignation, den Jugendliche durchmachen, um in Verleugnung des menschlichen Zustands zu leben, wird in F. Essay 30.

Es folgt, dass da Wissenschaftler Menschen sind, die an dem menschlichen Zustand leiden wie jeder andere auch, sie ebenso in Ă€ngstlicher Verleugnung des menschlichen Zustands gelebt haben werden. Klarerweise war solche Vermeidung eine sehr ernsthafte Behinderung in ihrem Arbeitsgebiet, denn wenn man sich nicht mit einem Thema auseinandersetzen kann, dann ist man nicht dazu in der Lage, wahrheitsgemĂ€ĂŸ und effektiv darĂŒber nachzudenken.

 

Scientists wearing blindfolds while looking into microscopes in a laboratory

 

Und da das Studium des Verhaltens das Gebiet der Biologie ist, folgt daraus, dass die alles entscheidende Aufgabe, menschliches Verhalten zu erklĂ€ren und zu verstehen, insbesondere das Kernproblem unseres mit „Gut und Böse“ in uns in Konflikt liegenden menschlichen Zustands, die besondere Verantwortung der biologischen Wissenschaftler gewesen ist. Jedoch, angesichts ihrer UnfĂ€higkeit, jegliches Thema, das den menschlichen Zustand in den Fokus rĂŒckte, wahrheitsgemĂ€ĂŸ zu konfrontieren und darĂŒber nachzudenken, was nahezu jedes Thema betrifft, das mit menschlichem Verhalten zu tun hat, können wir davon ausgehen, dass nur sehr wenig wahrheitsgemĂ€ĂŸes VerstĂ€ndnis menschlichen Verhaltens von der Biologie hervorgebracht wurde. Und, wie wir jetzt sehen werden, ist das tatsĂ€chlich der Fall gewesen, mit extrem ernsthaften Konsequenzen.

 

Painted portrait of Charles Darwin as an older man by John Collier

Charles Darwin (1809–1882)

Original title page of ‘The Origin of Species’ by Charles Darwin

 

Im Jahr 1859 schrieb der sehr große Biologe Charles Darwin Die Entstehung der Arten, was Licht auf die Entstehung der Vielfalt des Lebens auf der Erde geworfen hat. Es ist ein bahnbrechendes Werk, das zum einflussreichsten Buch der Geschichte gewĂ€hlt worden ist, aber trotzdem ging es nicht so weit, die „Entstehung“ der einen Spezies in Angriff zu nehmen, die wir wirklich verstehen mussten: uns Menschen. TatsĂ€chlich werden Menschen in Die Entstehung der Arten kaum erwĂ€hnt—und Darwin gab dieses Defizit bereitwillig zu, weil er am Ende von Die Entstehung der Arten sagte, „In einer fernen Zukunft sehe ich die Felder fĂŒr noch weit wichtigere Untersuchungen sich öffnen
​Licht wird auf den Ursprung der Menschheit und ihre Geschichte fallen.“ (Übers. H. G. Bronn u. J. G. Carus, 1876, S. 576 von 578)

Darwins Widerwille, „den Ursprung der Menschheit und ihre Geschichte“ in Angriff zu nehmen, war eine verstĂ€ndliche und ehrliche Reaktion angesichts dessen, was gerade darĂŒber erklĂ€rt wurde, wie unertrĂ€glich selbstkonfrontierend und deprimierend das Thema menschlichen Verhaltens fĂŒr praktisch jeden gewesen ist—wie die Cambridge-Gelehrte Jane Ellen Harrison geschrieben hat, Darwin „hat vorausgesehen, dass seine Doktrin fĂŒr die Geschichte der geistigen Entwicklung des Menschen weitreichendere Probleme haben muss, als jene, mit denen er persönlich bereit war, sich zu befassen“ („The Influence of Darwinism on the Study of Religions“, Darwin and Modern Science, Hrsg. A. C. Seward, 1909, Kapitel 25, Übers. WTM Austria, 2019). (Siehe AbsĂ€tze 188-189 in FREEDOM fĂŒr eine ausfĂŒhrlichere Beschreibung von Darwins Vermeidung des menschlichen Zustands.)

Nicht alle Biologen waren jedoch so gewissenhaft wie Darwin. Obwohl sie nicht dazu in der Lage sind, den menschlichen Zustand zu konfrontieren, haben sich viele selbst als objektive Denker ĂŒber menschliches Verhalten vorgebracht, mit dem Resultat, dass alle möglichen Arten von unehrlichen angeblichen „ErklĂ€rungen“ fĂŒr nahezu jeden Aspekt menschlichen Verhaltens vorgebracht wurden—eine große Industrie unehrlicher Biologie hat sich rund um das Thema menschlichen Verhaltens entwickelt. Und, wie ich jetzt erklĂ€ren werde, beruhte diese ganze Unehrlichkeit auf der Ausrede der „wilden animalischen Instinkte“ fĂŒr unser selbstsĂŒchtiges und aggressives Verhalten.

 

A collage with a hyena pack feeding on a carcass, Bighorn rams charge about to butt heads, and a lion brings down a buffalo.

AdobeStock; jeaneeem / Flickr

 

Diese Ausrede, dass wir Menschen brutale und wilde Instinkte haben, ist eine, der sich praktisch jeder verschrieben hat. Unsere Unterhaltungen sind voll von dem auf der Ausrede der „wilden Instinkten“ basierten Grund fĂŒr unser konkurrierendes, selbstsĂŒchtiges und aggressives, unter dem menschlichen Zustand leidenden Verhalten, mit Kommentaren wie: „Wir sind von unseren Genen darauf programmiert, zu versuchen, andere zu dominieren und ein Gewinner in der Schlacht des Lebens zu sein“; und „Unsere BeschĂ€ftigung mit sexueller Eroberung beruht auf unserem Urinstinkt unsere Samen zu sĂ€en“; und „MĂ€nner verhalten sich abscheulich, weil ihre Körper mit Testosteron durchflutet werden, das den Zwang fördert, ihre Gene zu reproduzieren“; und „Wir wollen ein großes Haus, weil wir von Natur aus territorial sind“; und „Kampf und Krieg ist nur Ausdruck unserer animalischen Natur“; und „Religionen sind lediglich Manifestationen unserer vom Überleben getriebenen GruppenmentalitĂ€t“. Und dann ist da der gelĂ€ufigste Kommentar von allen: „Es ist einfach die menschliche Natur, selbstsĂŒchtig zu sein“. Allerdings, wie ich im zweiten Video dieser Einleitungsserie (Video/​F. Essay 2) aufgezeigt habe, ist die ErklĂ€rung der wilden Instinkte, die unsere Gene reproduzieren mĂŒssen, eine völlig unehrliche LĂŒge fĂŒr unser konkurrierendes, selbstsĂŒchtig und aggressives Verhalten. Erstens, wir Menschen haben kooperative, selbstlose und liebevolle moralische Instinkte, deren Stimme oder Ausdruck in uns unser Gewissen ist—was das komplette Gegenteil von konkurrierenden, selbstsĂŒchtigen und aggressiven Instinkten ist. Auch Darwin erkannte, „daß von allen Unterschieden zwischen dem Menschen und den niederen Thieren das moralische GefĂŒhl oder das Gewissen weitaus der bedeutungsvollste ist“ (Die Abstammung des Menschen, 1871; Übers. J. V. Carus, 1871, S. 67 von 356). Und um eine altruistische moralische instinktive Natur zu haben, mĂŒssen unsere fernen Vorfahren kooperativ und liebevoll gewesen sein, nicht konkurrierend und aggressiv wie andere Tiere. F. Essay 21 und Kapitel 5 von FREEDOM erklĂ€ren, dass wir unsere außerordentlich altruistischen moralischen Instinkte durch BehĂŒten erworben haben, und beschreiben, wie Bonobos (Eine VarietĂ€t der Schimpansen, die im SĂŒden des Kongo-Flusses in Afrika leben) ein lebendes Beispiel fĂŒr eine Spezies sind, die diesen völlig kooperativen, selbstlosen und liebevollen Zustand durch BehĂŒten erreichen; und in F. Essay 22 könnt ihr ĂŒber fossile Beweise fĂŒr diese kooperative, selbstlose und liebevolle Vergangenheit lesen.

 

Three images of bonobos nurturing infants

Bonobos beim BehĂŒten ihrer Kleinkinder

 

Der zweite Punkt, den ich gemacht habe, war, dass Beschreibungen menschlichen Verhaltens, wie etwa egozentrisch, arrogant, inspiriert, deprimiert, verblendet, pessimistisch, optimistisch, kĂŒnstlich, hasserfĂŒllt, zynisch, gemein, unmoralisch, brilliant, schuldbeladen, böse, psychotisch, neurotisch, entfremdet usw. allesamt die Beteiligung des einzigartigen, völlig bewussten Verstands unserer Spezies anerkennen—sie machen deutlich, dass es eine psychologische Dimension in unserem Verhalten gibt. Wir Menschen haben NICHT unter dem, auf genetischem Opportunismus basierten, nicht psychologischen animalischen Zustand gelitten, sondern unter dem, auf dem bewussten Verstand basierten, PSYCHOLOGISCH beunruhigten MENSCHLICHEN ZUSTAND (siehe Absatz 40 von FREEDOM). Und, am aller wichtigsten, wie wir sehen werden, Psychose kann mit VerstĂ€ndnis geheilt werden, also ist unsere psychologisch verstörte menschliche Natur reparierbar bzw. verĂ€nderlich—nicht unverĂ€nderlich, wie sie im Grunde genommen wĂ€re, wenn unsere konkurrierende, selbstsĂŒchtige und aggressive Natur instinktiv wĂ€re; wenn es etwas wĂ€re, das in unseren Genen ist und wir damit geboren wĂ€ren.

Die tatsĂ€chliche ErklĂ€rung dafĂŒr, wie wir Menschen psychologisch verstörte Leidende, des wĂŒtenden, egozentrischen und entfremdeten menschlichen Zustands wurden, wurde in Video/​F. Essay 3 prĂ€sentiert. Was die Verstörung verursacht hat, war ein Zusammenstoß zwischen unseren ursprĂŒnglichen unschuldigen, paradiesischen, kooperativen, selbstlosen und liebevollen moralischen Instinkten und der Entstehung unseres bewussten Verstands. Also ja, wir haben kooperative, selbstlose und liebevolle Instinkte, keine wilden, konkurrierenden, selbstsĂŒchtigen und aggressiven. (Ich sollte erwĂ€hnen, dass ihr eine detaillierte ErklĂ€rung davon, was Instinkte und Bewusstsein wirklich sind, in den AbsĂ€tzen 247-248 von FREEDOM lesen könnt. Außerdem erklĂ€rt F. Essay 24 wie wir Menschen völlig bewusst wurden, wĂ€hrend andere Tiere das nicht wurden.)

Was so extrem gefĂ€hrlich an der vollkommen unehrlichen Ausrede der wilden Instinkte war, ist, wie verfĂŒhrerisch sie gewesen ist. Was so extrem gefĂ€hrlich an der völlig unehrlichen Ausrede der wilden Instinkte gewesen ist, ist wie verfĂŒhrerisch sie war. Wenn es darum ging, die Wahrheit unseres psychologisch verstörten menschliches Zustands zu vermeiden, wozu, wie erwĂ€hnt, alle resignierten Erwachsenen verpflichtet gewesen sind, konnte die Ausrede der „wilden animalischen Instinkte“ fĂŒr unser Verhalten kaum verfĂŒhrerischer gewesen sein—denn anstatt dass unsere Instinkte alles liebend sind, wie sie es wirklich sind, wurden sie bösartig und brutal gemacht; und anstatt dass unser bewusster Verstand die scheinbar destruktive Ursache unseres korrupten sogenannten „SĂŒndenfalls“ ist, und der Grund fĂŒr unsere Abkehr vom ursprĂŒnglichen Zustand der Unschuld unserer Spezies im Garten Eden, wie es der Fall war, wurde er zum schuldlosen, vermittelnden „Helden“ gemacht, der versuchen musste, diese vermeintlich wilden Instinkte in uns zu kontrollieren! Anstatt dass unsere Instinkte gut zu sein scheinen, und unser wĂŒtender, egozentrischer und entfremdeter bewusster Verstand schlecht zu sein scheint, weil er in der Tat die Korruption unseres ursprĂŒnglichen unschuldigen Zustands verursacht hat, was die wahre Darstellung dessen ist, was passiert ist, wurden unsere Instinkte schlecht und unser bewusster Verstand gut gemacht—was, wĂ€hrend es fabelhaft erleichternd fĂŒr die immense Schuld unseres bewussten Verstands war, dafĂŒr die unschuldige Welt unseres instinktiven Selbst bzw. unserer Seele zerstört zu haben, eine die Wahrheit vollstĂ€ndig verdrehende LĂŒge war! (siehe auch Absatz 153 von FREEDOM)

 

Unsere Affenvorfahren waren unschuldige, liebevolle BehĂŒter,

Ungewöhnlich ehrliche Rekonstruktion des PalĂ€oartist Jay H. Matternes unseres Vorfahren, des 4,4 Millionen Jahre alten Ardipithecus ramidus, die in der Dezember 2009 Ausgabe von Science erschienen ist—siehe F. Essay 22 um mehr ĂŒber die fossilen Beweise unserer behĂŒteten Vergangenheit zu erfahren.

Paleoartist reconstruction of the 4.4 million year old human ancestor, Ardipithecus ramidus standing in its natural habitat

 

NICHT wilde, brutale
Barbaren, als die sie schon
so lange dargestellt wurden.

Cartoon stereotying Cavemen as brutish, dumb, knuckle-dragging, and club wielding

 

Es sind wir Menschen jetzt,
die psychotische wĂŒtende egozentrische und entfremdete, scheinbar „böse“ Monster sind!

Detail des GemĂ€ldes „Untitled“ von Jean-Michel Basquiat aus dem Jahr 1982, das im Mai 2017 fĂŒr 110,5 Millionen US-Dollar verkauft wurde, was zu der Zeit das sechst teuerste jemals auf einer Auktion verkaufte Kunstwerk war, zweifellos aufgrund seiner außerordentlich ehrlichen Darstellung der wahren Natur unseres gegenwĂ€rtigen schrecklich psychologisch verstörten menschlichen Zustands—siehe F. Essay 30

 

‘Untitled’ painting by Jean-Michel Basquiat of a crazed and grimacing head figure.

Jean-Michael Basquiat © The Estate of Jean-Michel Basquiat

 

Was jetzt beschrieben werden muss, ist wie enorm die Auswirkungen dieser LĂŒge gewesen sind, dass wir wilde Instinkte haben. Was passiert ist, ist, dass die extreme VerfĂŒhrung resignierter, den menschlichen Zustand vermeidenden Menschen, dadurch wilden Instinkten die Schuld fĂŒr ihren korrupten Zustand zu geben, dazu gefĂŒhrt hat, dass nahezu alle Biologen sie angenommen und aufrechterhalten haben. In der Tat, wie wir jetzt sehen werden, ist das in einem solchen Ausmaß geschehen, dass die Ausrede der wilden Instinkte von Biologen verwendet wurde, um nahezu jeden Aspekt menschlichen Verhaltens unehrlich zu erklĂ€ren!

 

Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten unehrlichen auf wilden Instinkten basierenden biologischen ErklĂ€rungen fĂŒr menschliches Verhalten

 

Collage of covers of books about biology based on the ‘savage instincts’ excuse

Einige der vielen wissenschaftlichen BĂŒcher, die menschliches
Verhalten unter Verwendung der falschen Ausrede der „wilden Instinkte“ erklĂ€ren.

 

Ich werde dieses ExposĂ© beginnen, indem ich eine kurze Zusammenfassung der Geschichte der wichtigsten unehrlichen auf wilden Instinkten basierenden biologischen ErklĂ€rungen fĂŒr menschliches Verhalten gebe. Eine ausfĂŒhrliche Beschreibung dieser Geschichte wird in den Kapiteln 2 und 6 meines Buches FREEDOM prĂ€sentiert.

Die erste unehrliche Theorie menschlichen Verhaltens, die auf der unehrlichen, den menschlichen Zustand vermeidenden, die moralische Seele verleugnenden Ausrede der wilden Instinkte basiert, ist der Sozialdarwinismus. Diese Theorie hat Charles Darwins großartigen bahnbrechenden Einblick natĂŒrlicher Selektion falsch dargestellt, als Prozess des „Überleben des Bestangepassten“. NatĂŒrliche Selektion ist der Mechanismus, durch den einige Mitglieder einer Population sich in einer vorgegebenen Umgebung mehr reproduzieren als andere, und, was am wichtigsten ist, Darwin hat es in der ersten Ausgabe von Die Entstehung der Arten, dem Buch, das sein Konzept der natĂŒrlichen Selektion in Gang setzte, zu Recht offen gelassen, ob jene Individuen, die sich mehr reproduzieren, als Gewinner, als „besser angepasst“, angesehen werden konnten. Jedoch, wie ich in Absatz 195 von FREEDOM beschreibe, wurde Darwin in spĂ€teren Ausgaben von seinen Kollegen Herbert Spencer und Alfred Russel Wallace dazu ĂŒberredet, den Begriff „natĂŒrliche Selektion“ durch den Begriff „Überleben des Bestangepassten“ zu ersetzen. Die bösartige Anziehungskraft dieser Fehlinterpretation bestand darin, dass es die unehrliche Ausrede verstĂ€rkte, die Menschen bereits fĂŒr unser konkurrierendes und aggressives Verhalten verwendet hatten, welche lautet, dass unsere Vorfahren nicht kooperativ und liebevoll waren, sondern konkurrierende, selbstsĂŒchtige und aggressive Wilde, die mit dem Überleben und der gegenseitigen Dominanz beschĂ€ftigt waren, wie andere Tiere, und dass wir, im Sinne von „wir“ als unser bewusstes denkendes Selbst, die schuldlosen Helden sind, die versuchen mĂŒssen, diese angeblich wilden Instinkte in uns zu kontrollieren. Wie ich bereits gesagt habe, war es die Entstehung unseres bewussten Verstands, die zur Korruption des ursprĂŒnglichen kooperativen und liebevollen instinktiven Lebens unserer Spezies fĂŒhrte, es war eine die Wahrheit vollstĂ€ndig verdrehende LĂŒge, das Gegenteil zu argumentieren und zu behaupten, dass unsere Instinkte konkurrierend, selbstsĂŒchtig und brutal sind und unser Intellekt ein unschuldiger vermittelnder Held.

(Ich sollte erklĂ€ren, dass der Grund, warum Darwin ehrlich war, es offen zu lassen, ob diejenigen, die sich mehr reproduzierten, „besser angepasst“ sind, wie in F. Essay 25 und in Absatz 358 von FREEDOM erklĂ€rt wird, war, dass bedingungslos selbstlos zu sein, indem man sein Leben gibt, um anderen zu helfen und nicht versucht, sich mehr zu reproduzieren, ein biologisch sinnvolles, „besser angepasstes“ Ergebnis sein kann. Um ganz kurz zu erklĂ€ren, warum es sinnvoll sein kann, wie es in F. Essay 23 erklĂ€rt wird, ist der Sinn der Existenz, immer grĂ¶ĂŸere und stabilere Ganze aus Materie zu entwickeln (aufgrund des Gesetzes der Negativen Entropie, kommen Atome zusammen um MolekĂŒle zu bilden, die zusammenkommen oder sich integrieren um Verbindungen zu bilden, die sich zu einzelligen Organismen integrieren, die sich wiederum zu mehrzelligen Organismen integrieren, die sich dann zu Gesellschaften integrieren, und so weiter)—und bedingungslos selbstlose Selbstaufopferung zum Wohle des Ganzen ist das eigentliche Thema dieses integrativen Prozesses, weil es Ganze aufrechterhĂ€lt. SelbstsĂŒchtigkeit ist zwiespĂ€ltig und desintegrativ, wĂ€hrend andere selbstlos zu berĂŒcksichtigen große Ganze aufrechterhĂ€lt—es ist integrativ. Die Tatsache, dass der genbasierte Prozess natĂŒrlicher Selektion normalerweise keine bedingungslose Selbstlosigkeit zwischen sexuell reproduzierenden Individuen entwickeln kann—weil selbstlose Merkmale dazu tendieren, sich nicht zu reproduzieren—ist einfach eine Limitierung des genbasierten Lernsystems. Integrative Selbstlosigkeit ist die echte Charakteristik der Existenz, das Thema des Lebens, daher seine Sinnhaftigkeit.)

 

E.O. Wilson headshot

E.O. Wilson (1929–2021)

 

Das Problem, das fĂŒr die, den menschlichen Zustand vermeidenden, die moralische-Seele verleugnenden, so genannten „mechanistischen“ bzw. „reduktionistischen“ Biologen aus der unehrlichen Ausrede des Sozialdarwinismus entstand, dass „Tiere selbstsĂŒchtig sind und sich mit Dominanz beschĂ€ftigen, und deshalb auch wir selbstsĂŒchtig und damit beschĂ€ftigt sind, so viel dominierende Macht, Ruhm, Reichtum und Ehre zu erreichen, wie wir können“, ist, dass sie nicht die bedingungslos selbstlosen, altruistischen und moralischen Instinkte des Menschen erklĂ€rt, deren „Stimme“, wie ich gesagt habe, unser „Gewissen“ ist. Unbeirrt von dieser SchwĂ€che, war es der Meister der, den menschlichen Zustand vermeidenden, unehrlichen Biologie, der vielgepriesene Biologe der Harvard UniversitĂ€t, Edward O. Wilson (er wurde völlig zu Unrecht als „lebender Erbe Darwins“ und als „der grĂ¶ĂŸte Wissenschaftler der Welt“ bezeichnet), der eine noch unehrlichere Lösung fĂŒr dieses Problem erfunden hat—alles immer noch basierend auf der unehrlichen Ausrede der selbstsĂŒchtigen und gemeinen Instinkte, die unsere Gene reproduzieren mĂŒssen. In seinem bedeutsamen Buch aus dem Jahr 1975, Sociobiology: The New Synthesis [Soziobiologie: Die neue Synthese] (welchem rasch BĂŒcher anderer gefolgt sind, wie zum Beispiel Richard Dawkins Buch aus 1976 Das egoistische Gen), erkennt Wilson selbstloses moralisches Verhalten in Menschen an, argumentierte jedoch, dass es wirklich nur eine subtile Form von SelbstsĂŒchtigkeit ist, bei der wir indirekt die Reproduktion unserer Gene fördern, indem wir andere unterstĂŒtzen, die mit uns verwandt sind. Wie Wilson ĂŒber diese, den menschlichen Zustand vermeidende, die altruistische moralische Seele verleugnende Theorie der „Verwandtenselektion“ sagte (die als evolutionĂ€re Psychologie bekannt wurde), „Eine andere nachweisbare Funktion hat die Moral letzten Endes nicht“, als „das menschliche Erbmaterial intakt [zu] halten“ (Biologie als Schicksal, 1978; Übers. F. Griese, 1980, S. 159 von 223); er sagte sogar, „[der Philosoph Jean-Jacques] Rousseau [behauptete] die Menscheit
​war einst eine Rasse von edlen Wilden im friedvollen Naturzustand, bis sie
​korrumpiert wurde
​[doch was] Rousseau
​ersann
​[war] eine unglaublich abwegige Anthropologie“!! (Die Einheit des Wissens, 1998; Übers. Y. Badal, 1998, S. 50 von 442)

 

Leafcutter ants carrying leaves

 

Im Laufe der Zeit wurde es akzeptiert, dass wĂ€hrend Verwandtenselektion zwar das kooperative Verhalten von Tieren wie Ameisen und Bienen erklĂ€rt, es tatsĂ€chlich nicht die altruistische moralische Natur des Menschen anerkennt und erklĂ€rt. Wie der Journalist Bryan Appleyard im Zusammenhang mit dieser unehrlichen Verwendung der Theorie der Verwandtenselektion betonte, Biologen „haben immer noch ein klaffendes Loch beim Versuch Altruismus zu erklĂ€ren. Wenn ich, zum Beispiel, einem Blinden dabei helfe, die Straße zu ĂŒberqueren, ist es schlicht unwahrscheinlich, dass ich dazu aufgefordert werde, das zu tun, weil er in einer engen Beziehung zu mir steht und meine Gene trĂ€gt. Und die Welt ist voll von allerlei komplizierter Formen der Kooperation, die weit ĂŒber die Grenzen der bloßen Verwandtschaft hinausgehen“. (Brave New Worlds: Staying Human in a Genetic Future, 1998, S. 112 von 198; Übers. WTM Austria, 2019)

Um eine Lösung fĂŒr diese Problem zu erfinden, brachte Wilson dann in seinem im Jahr 2012 erschienenen Buch Die soziale Eroberung der Erde die absolut unerhört unehrliche Theorie der Multilevel-Selektion fĂŒr EusozialitĂ€t (aufrichtige SozialitĂ€t) vor. Wobei Wilson sich bisher darauf beschrĂ€nkt hatte, die Wahrheit ĂŒber unser altruistisches moralisches instinktives Selbst bzw. unsere Seele loszuwerden, hat er sich jetzt daran gemacht, LĂŒgen zu verwenden, um das große ĂŒbergreifende Hauptproblem, dem die Menschheit gegenĂŒbersteht, unseren, vom bewussten Verstand bedingten, psychologisch verstörten MENSCHLICHEN ZUSTAND, zu beseitigen! Die Dreistigkeit dieses Angriffs ist im ersten Satz von Die soziale Eroberung der Erde ersichtlich, der lautet, „Kein Geheimnis des geistigen Lebens ist schwerer zu fassen und heißer begehrt als der SchlĂŒssel zum VerstĂ€ndnis der menschlichen Natur [im englischen Original als „Human Condition“ bzw. „menschlicher Zustand“ bezeichnet]“ (Die soziale Eroberung der Erde, 2012; Übers. E. Ranke, 2013, S. 7 von 384)!! Ja, der menschliche Zustand IST der heilige Gral der menschlichen Reise, doch was Wilson tut, ist nicht dieses „begehrt[este]“ aller „Geheimnis[e]“ „des geistigen Lebens“ zu bieten, wie sein einleitender Satz andeutete, dass er dies tun wĂŒrde, vielmehr macht er sich daran, die Chance zunichtezumachen, dass es jemals gefunden wĂŒrde, und damit ĂŒberlĂ€sst er die Menschheit dem Aussterben! Pure Heuchelei, Heuchelei der absolut schlimmsten Art!

GrundsĂ€tzlich, die Theorie der Multilevel-Selektion argumentiert, dass wir Menschen neben angeblich konkurrierenden, Überleben des Bestangepassten, Gene reproduzieren zu mĂŒssenden, selbstsĂŒchtigen Instinkten, auch einige, auf einer anderen Ebene tĂ€tige, kooperative, selbstlose „moralische“ Instinkte haben, die der sogenannten „Gruppenselektion“ entstammen (damit wirkt er der Verleugnung der Existenz von bedingungslos selbstlosen moralischen Instinkten der Menschen durch die evolutionĂ€re Psychologie entgegen). Die Wahrheit jedoch—an der sich Wilson vorbeizutĂ€uschen versucht, indem er behauptet, dass effektive KriegsfĂŒhrung von Gruppenzusammenarbeit abhĂ€ngt—ist, dass die Idee, „Gruppenselektion“ wĂŒrde zu selbstlosen Instinkten fĂŒhren, vollstĂ€ndig diskreditiert wurde mit der BegrĂŒndung, dass jede Selbstlosigkeit, die sich innerhalb einer Gruppe entwickelt, stĂ€ndig von BetrĂŒgern ausgenutzt werden wĂŒrde—„Auf jeden Fall, hilf mir dabei, meine Gene zu reproduzieren, aber ich helfe dir nicht dabei, deine zu reproduzieren.“ Der Biologe Jerry Coyne wies auf diese Logik hin, als er schrieb, „dass Gruppenselektion fĂŒr Altruismus sehr unwahrscheinlich die Tendenz einer Gruppe ĂŒberschreibt, ihren Altruismus schnell zu verlieren, da natĂŒrliche Selektion BetrĂŒger bevorzugt“ („Can Darwinism improve Binghamton?“, The New York Times, 9. Sep. 2011; Übers. WTM Austria, 2019). Jedoch, trotz dieses offensichtlichen Mangels in der Theorie der Gruppenselektion, haben diese, den menschlichen Zustand vermeidenden mechanistischen, reduktionistischen Biologen, die die Theorie der Multilevel-Selektion akzeptiert haben, sich selbst davon ĂŒberzeugt, sie anzunehmen. (Siehe Absatz 203 von FREEDOM)

 

A band of New Guineans charging into battle with spears and arrows dressed in tradional battle dress.

Laut Wilson hat unsere FĂ€higkeit erfolgreich Krieg zu fĂŒhren,
irgendwie unsere FĂ€higkeit bedingungslos zu lieben produziert!

 

Im Großen und Ganzen, wĂ€hrend die Theorie der Multilevel-Selektion bedingungslos selbstlose Instinkte zu egoistischen Instinkten hinzugefĂŒgt hat, um die angebliche instinktive Aufmachung unserer Spezies zu bilden, trug sie im Wesentlichen immer noch zur Fortsetzung der selben alten, die Wahrheit verdrehenden, „dem menschlichen Zustand entfliehenden anstatt konfrontierenden“ Agenda bei—dass Menschen bösartige selbstsĂŒchtige Instinkte haben und einen schuldlosen bewussten Verstand, der heldenhaft „einspringen“ muss, um diese zu kontrollieren. (siehe Absatz 210-214 von FREEDOM)

Wie erwĂ€hnt, was unverschĂ€mt und extrem gefĂ€hrlich ist, ist wie Wilson die Theorie der Multilevel-Selektion benutzt hat, um angeblich das „im geistigen Leben [am] heiße[sten] begehrt[e]“ „Geheimnis“ des menschlichen Zustands zu erklĂ€ren, indem er in Die soziale Eroberung der Erde sagt: „Die Individualselektion verantwortet daher einen Großteil dessen, was wir als SĂŒnde bezeichnen, die Gruppenselektion dagegen den grĂ¶ĂŸeren Teil der Tugend. Beide begrĂŒnden den Konflikt zwischen den guten und bösen Anteilen unserer Natur.“ (S 289-290 von 384). Zusammengefasst behauptete Wilson, „Das Dilemma zwischen Gut und Böse beruht auf der Multilevel-Selektion“ (ebd. S. 289). Eine clevere ScheinerklĂ€rung unseres in Konflikt geratenen Zustands, diabolisch clever, jedoch völlig unwahr!

Also, laut Wilson haben wir, an Stelle eines ursprĂŒnglich völlig bedingungslos selbstlosen, altruistischen, moralischen instinktiven Selbst bzw. einer Seele, die wir korrupt gemacht haben, als wir vor etwa 2 Millionen Jahren völlig bewusst wurden und eine verstört wĂŒtende, egozentrische und entfremdete Psychose entwickelt haben, was die wahre Beschreibung der Entstehung unseres Zustands ist, lediglich einige Instinkte die möchten, dass wir uns selbstlos verhalten und einige, die das nicht möchten. WĂ€hrend ein „tugend[hafter]“, „gut[er]“ Teil von uns selbst in Wilsons Darstellung darĂŒber, dass „wir einige selbstlose Instinkte haben“ existiert, so gibt es keine Schuld ĂŒber die Korruption unserer völlig selbstlosen moralischen Seele durch unseren Verstand. Was das bedeutet, ist, dass Wilsons Darstellung des menschlichen Zustands nicht wertend ist, in dem Sinn, dass es keine echten Werte gibt, keine Vorstellung der absoluten Werte von Gut gegen Böse oder Richtig gegen Falsch im wahren, moralischen Sinne. Was fĂŒr eine Erleichterung fĂŒr schuldgeplagte Menschen, doch was fĂŒr ein unglaublicher Betrug! Was Wilson mit seiner nicht psychologischen Darstellung, in der kein schuldgeplagter bewusster Verstand involviert ist, getan hat, ist nicht den menschlichen Zustand zu erklĂ€ren, sondern ihn fĂŒr nichtig zu erklĂ€ren, das Problem zu verharmlosen, praktisch irrelevant zu machen—und indem er das tut, begrĂ€bt er die Menschheit praktisch in einem „langen Gang“ in den dunkelsten Tiefen von Platons „Höhle“ der Verleugnung, die ich in Video/​F. Essay 11 beschrieben habe. (siehe Absatz 214 von FREEDOM)

 

A group of people stuck and despairing in a dark cave of denial

 

Ich habe klare Beweise dafĂŒr vorgelegt, dass Wilsons Theorie der Multilevel-Selektion nichts anderes ist, als eine unerhört unehrliche erfundene Entschuldigung fĂŒr unseren Zustand, als ich in Video/​F. Essay 4, auf die vielen großen Denker der Geschichte hingewiesen habe, die die Instinkt-gegen-Intellekt-Elemente erkannt haben, die am Entstehen unseres psychologisch bekĂŒmmerten menschlichen Zustands beteiligt sind. In Video/​F. Essay 10 haben wir sogar gesehen, wie der große Dichter des 19. Jahrhunderts, William Blake, erkannt hat, dass unser verzweifelter Zustand das Ergebnis eines Zusammenstoßes zwischen den „beiden gegensĂ€tzlichen ZustĂ€nde[n]“ eines „unschuld[igen]“, „Lamm“-Ă€hnlichen, kooperativen und liebevollen moralischen instinktiven Erbes und unseres auf „Erfahrung“-basierten bewussten Verstands ist. Viele weitere Beweise dafĂŒr, wie offensichtlich die Instinkt-gegen-Intellekt-ErklĂ€rung des menschlichen Zustands ist, wenn jemand bereit ist, ehrlich und wahrheitsgemĂ€ĂŸ ĂŒber das Thema nachzudenken, werden in F. Essay 53 prĂ€sentiert.

Nochmals, Kapitel 2 und 6 von FREEDOM bieten eine ausfĂŒhrliche Beschreibung dieser Geschichte der unehrlichen, auf wilden Instinkten basierenden biologischen ErklĂ€rungen fĂŒr menschliches Verhalten.

 

Das Dogma der Linken hat die Menschheit geradewegs zum Aussterben gefĂŒhrt

Was ich jetzt erklĂ€ren muss, ist, dass die mit Abstand gefĂ€hrlichste Verwendung der Ausrede der wilden Instinkte, dessen Verwendung als Rechtfertigung gewesen ist, „gutes“ bzw. „korrektes“ kooperatives und liebevolles Verhalten unseren angeblich konkurrierenden und aggressiven unverĂ€nderlichen, angeborenen Instinkten dogmatisch aufzuzwingen. Die Grundlage der politischen Philosophie der Linken ist, dass, da wir Menschen angeblich unverĂ€nderliche wilde Instinkte haben, wir keine andere Wahl haben, als „gutes“ bzw. „korrektes“ kooperatives und liebevolles Verhalten dogmatisch diesen angeblich unverĂ€nderlichen konkurrierenden und aggressiven Instinkten aufzuzwingen.

Sobald diese Ausrede, dass wir wilde animalische Instinkte haben, mit denen wir geboren sind und die wir daher nicht Ă€ndern können, akzeptiert wird, ist das Aufzwingen von Dogma der politisch korrekten Bewegung der Linken gerechtfertigt. Wie jedoch betont wurde, ist diese untermauernde ErklĂ€rung der „wilden animalischen Instinkte“ falsch, also sind die Grundlagen der Philosophie der Linken völlig falsch. Nochmals, wie ich in Video/​F. Essay 3 erklĂ€rt habe, unser Zustand ist ein psychologisch verstörter—eine Psychose—und VerstĂ€ndnis kann eine Psychose heilen, deshalb brauchen wir VerstĂ€ndnis, was das Gegenteil von hirnlosem, blinden Dogma ist. In der Tat, idealistisches, politisch korrektes Dogma unterdrĂŒckt die Suche nach Erkenntnis, weil es die Freiheit unterdrĂŒckt, bis zu einem gewissen Grad konkurrierend, aggressiv und selbstsĂŒchtig zu sein, was, wie die Adam Storch Geschichte in Video/​F. Essay 3 enthĂŒllt, der Preis war, den wir Menschen bereit sein mussten, fĂŒr die Suche nach Erkenntnis, letztendlich nach Selbsterkenntnis, nach dem versöhnenden, erlösenden und psychologisch transformierenden VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands zu bezahlen. Die verstörende Suche nach Erkenntnis zu stoppen, hielt uns davon ab, die Freiheit von unserem verstört wĂŒtenden, egozentrischen und entfremdeten Zustand zu erreichen. Politisch korrektes Dogma arbeitete gegen das Erreichen der Freiheit unserer Spezies vom menschlichen Zustand. Paradoxerweise, anstatt die kooperative und liebevolle, ideale, „korrekte“ Welt zu bringen, wie es propagierte, dass es das tat, fĂŒhrte das Dogma der Linken die Menschheit geradewegs zum Aussterben, weil es die alles entscheidende Suche nach der Erkenntnis stoppte, die uns von unserem Zustand befreien wĂŒrde! Es war nicht „progressiv“, wie es sich selbst gerne beschrieb, es war regressiv.

Das ist die phĂ€nomenale Wichtigkeit und Kraft der Adam Storch Geschichte in Video/​F. Essay 3; sie erklĂ€rt endlich, dass es einen lebensnotwendigen, alles entscheidenden, guten Grund fĂŒr die wĂŒtende, egozentrische und entfremdete Verstörung in Menschen gab. Sie erklĂ€rt und verteidigt unsere immens verstörende, jedoch immens heroische Suche nach Erkenntnis.

Das Problem ist gewesen, dass je lĂ€nger die verstörende Suche nach Erkenntnis/​VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands andauerte, desto mehr verstört wĂŒtend, egozentrisch und entfremdet wurde die menschliche Rasse, weil das Konsequenzen der Suche nach Erkenntnis waren. Was am Ende passiert ist, war, dass die menschliche Rasse so psychologisch erschöpft von der verstörenden Suche wurde, so ĂŒbermĂ€ĂŸig wĂŒtend, egozentrisch und entfremdet, dass viele der Erleichterung nicht mehr widerstehen konnten, die verstörende Suche aufzugeben und sich mit der kooperativen und liebevollen Welt unserer Instinkte zu verbĂŒnden. In der Adam Storch Analogie, immer mehr Menschen kamen an den Punkt, an dem sie einfach „auf den Kurs zurĂŒckfliegen“ und den kooperativen Idealen unserer Instinkte gehorchen wollten—die ehrliche RealitĂ€t der Zwangslage der Menschheit aufzugeben, davon an der großen heroischen verstörenden Schlacht um das Finden von Erkenntnis teilzunehmen und stattdessen ein unverantwortliches, unrealistisches und unehrliches Leben der Feigheit zu wĂ€hlen und sich einfach in der wohltuenden Erleichterung darĂŒber zu sonnen, sich auf eine kooperative, ideale und „korrekte“ Weise zu verhalten und der Welt zu signalisieren, sie seien tugendhaft. Sie wollten die alles entscheidende aber verstörende Suche nach Erkenntnis, letztendlich nach Selbsterkenntnis, dem VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands, welches erforderlich ist, um die stĂ€ndig wachsende Verstörung/​Psychose in der Welt zu beenden nicht lĂ€nger fortfĂŒhren. Im Grunde genommen haben sie fĂŒr den Tod der menschlichen Rasse durch unheilbare Ausmaße der Psychose gestimmt—denn bevor das völlig nachvollziehbare, wahrheitsgemĂ€ĂŸe VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands nicht gefunden wurde, was es jetzt zum GlĂŒck ist, hĂ€tte diese verstörte Psychose nur weiter zugenommen. Das ist die Wahrheit: BefĂŒrworter der Philosophie der Linken sind dafĂŒr eingetreten, dass die menschliche Rasse in einem sich windenden Haufen unbeschreiblicher psychotischer Qualen umkommt, sowie epidemische Ausmaße autistischer Abtrennung und Dissoziation um damit zurechtzukommen—und dieser Zustand der unheilbaren Entfremdung der menschlichen Rasse nĂ€hert sich mit sehr hoher Geschwindigkeit. F. Essay 55 beschreibt diesen schrecklichen Endspielzustand, den die menschliche Rasse betreten hat.

 

A group of menacing and demonic zombies approaching

Zombie-Paraden auf den Straßen, die in letzter Zeit populĂ€r geworden sind,
zeigen die Wahrheit darĂŒber, dass der Endspielzustand
der unheilbaren Entfremdung vor uns liegt.

 

Der große Philosoph Friedrich Nietzsche hat die Krise, die vor uns liegt, perfekt verstanden, als er diese Beschreibung des Endspielzustands der großartigen Reise der Menschheit von Ignoranz zur Erleuchtung gab: „Vieles krankhafte Volk gab es immer unter Denen, welche dichten und gottsüchtig sind [sĂŒchtig nach IdealitĂ€t]; wüthend hassen sie den Erkennenden und jene jüngste der Tugenden, welche heisst: Redlichkeit
​Redlicher redet und reiner der gesunde Leib, der vollkommne und rechtwinklige: und er redet vom Sinn der Erde [was bedeutet, fĂŒr Erkenntnis zu kĂ€mpfen, letztendlich fĂŒr Selbsterkenntnis, VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands]
​Noch bist du nicht frei, du suchst noch nach Freiheit. ÜbernĂ€chtig machte dich dein Suchen und überwach
​Aber bei meiner Liebe und Hoffnung beschwöre ich dich: wirf den Helden in deiner Seele nicht weg! Halte heilig deine höchste Hoffnung!
​Der Krieg [gegen die UnterdrĂŒckung durch Dogma] und der Muth haben mehr grosse Dinge gethan, als die NĂ€chstenliebe. Nicht euer Mitleiden, sondern eure Tapferkeit rettete bisher die Verunglückten
​Welcher Krieger will geschont sein! Ich schone euch nicht, ich liebe euch von Grund aus, meine Brüder im Kriege!“ (Also sprach Zarathustra, 1892, S. 45-70 von 489). Es muss betont werden, dass das, was Nietzsche mit „Krieg“ meint, die zugrundeliegende Schlacht gegen die UnterdrĂŒckung durch die Verurteilung unseres moralischen, „korrektes“ Verhalten verlangenden, dogmatischen, ignoranten, instinktiven Selbsts bzw. unserer Seele ist. In einem anderen seiner BĂŒcher, Jenseits von Gut und Böse, schrieb Nietzsche in Ă€hnlicher Weise: „Es gibt einen Punkt von krankhafter VermĂŒrbung und VerzĂ€rtlichung in der Geschichte der Gesellschaft, wo sie selbst fĂŒr ihren SchĂ€diger, den Verbrecher Partei nimmt [sie Formen nicht verstehenden, nicht hinterfragenden, dogmatischen, die Schlacht aufgebenden, „zurĂŒck auf den Kurs fliegenden“, sich selbst gut-fĂŒhlenden Pseudoidealismus unterstĂŒtzt]
​der Wille und Weg dorthin heißt heuteâ€Šâ€‹ĂŒberall der ‚Fortschritt“(1886, S. 176 von 356).

Ja, wĂ€hrend es nicht falsch war, sich von der verstörenden Schlacht Erkenntnis zu finden (letztendlich Selbsterkenntnis zu finden, VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands), als wir ĂŒbermĂ€ĂŸig wĂŒtend, egozentrisch und entfremdet wurden auszuruhen—tatsĂ€chlich sind Ruhe und Erholung lebensnotwendig gewesen—war es falsch und gefĂ€hrlich irrefĂŒhrend, zu behaupten, dass das Aufgeben der Schlacht der Weg war, um die Schlacht zu gewinnen, und der Weg, dem man folgen sollte, was das ist, worauf die Kultur der Linken in der Politik effektiv vortĂ€uschend und dogmatisch bestanden hat, dass es passiert. MitgefĂŒhl und Freundlichkeit gegenĂŒber denen, die Leiden oder weniger glĂŒcklich waren, war sehr wichtig, aber wie Nietzsche sagte, mussten wir unsere „höchste Hoffnung“ „heilig“ „halte[n]“, um den „Sinn“ unserer Existenz zu erreichen, ein „erkennende[s]“ VerstĂ€ndnis von uns selbst zu finden. Wir Menschen brauchten ein versöhnendes, heilendes und transformierendes VerstĂ€ndnis unseres psychologisch verstörten und bekĂŒmmerten menschlichen Zustands, nicht gedankenlose, ohne jede Antwort uns in Zwangsjacken steckende, dogmatische Disziplinierung dieses verstörten Zustands. Wir mussten dazu in der Lage sein, unseren Weg zu geistiger Gesundheit zu denken, nicht das Denken aufzugeben und uns nicht einfach wie hirntote Roboter zu verhalten. Wir bewusst denkenden Menschen brauchten Nahrung fĂŒr unser Gehirn, keine BetĂ€ubung. Wir brauchten Antworten. Unser eigenes Gehirn auszuschalten, das Denken aufzugeben, einfach dogmatisch danach zu verlangen, dass jeder gut ist, ist betrĂŒgerisch und fĂŒhrt uns nirgendwohin, tatsĂ€chlich fĂŒhrt es die Menschheit direkt zum Aussterben. Das Einzige, was uns aus dem menschlichen Zustand herausfĂŒhrt, ist das VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands, doch der Kultur der Linken geht es nur darum, das Finden von VerstĂ€ndnis aufzugeben.

 

‘The Thinker’, a bronze sculpture by Auguste Rodin, a man seated with his chin on his hand deep in thought

Der Denker von August Rodin, 1904

 

Karl Marx, der politische Philosoph, dessen Theorien aus der Mitte des 19. Jahrhunderts den Sozialismus und Kommunismus hervorbrachten, lag falsch, als er sagte „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kömmt drauf an, sie zu verĂ€ndern [nicht sie zu verstehen]“ (Thesen ĂŒber Feuerbach, 1845). Mit „sie zu verĂ€ndern“ meinte Marx, sie einfach kooperativ bzw. sozial bzw. gemeinschaftlich zu machen, aber er lag falsch. „Es kömmt drauf an“ bzw. ist es die Verantwortung eines bewussten Wesens, unsere Welt sowie unseren Platz darin zu verstehen, letztendlich das VerstĂ€ndnis unseres psychologisch verstörten und korrupten menschlichen Zustand zu finden. Die Verleugnung der Wahrheit des vom bewussten Verstand bedingten, psychologisch beunruhigten menschlichen Zustands unserer Spezies durch Biologen, wie E. O. Wilson, haben diese linke Einstellung, dass wir kooperative ideale Werte der Gesellschaft dogmatisch aufzwingen mĂŒssen, möglich gemacht und bevollmĂ€chtigt. Unehrliche Biologie ist dazu benutzt worden, gefĂ€hrlich unterdrĂŒckendes linkes Dogma zu rechtfertigen!

Das ist also wie wertvoll die völlig nachvollziehbare ErklĂ€rung des menschlichen Zustands in FREEDOM ist—in letzter Sekunde ist es möglich, diesen verrĂŒckten marxistischen Marsch der Linken in einen Tod der Menschheit durch Dogma zu stoppen!

 

A procession of crazed looking marxist dummies, with the top of their heads cut off, march off a cliff

 

F. Essays 34 und 35 bieten eine ausfĂŒhrlichere Beschreibung davon, warum die Kultur der Linken grundlegend fehlerhaft ist, wĂ€hrend Video/​F. Essay 36 noch weitere Beschreibungen des Missbrauchs der falschen Biologie der „wilden Instinkte“ durch die Linken sowie dessen extrem gefĂ€hrliche Konsequenzen ergĂ€nzt.

 

Das tollwĂŒtige Ausmaß davon, wie die Linken die „wilden Instinkte“ als Rechtfertigung ihrer Kultur verwendet haben

Ich möchte dieses Essay mit einer Beschreibung davon abschließen, wie weit die Linken mittlerweile damit gegangen sind, die „wilden Instinkte“ als Rechtfertigung fĂŒr ihre Kultur zu verwenden.

Ein Artikel aus dem Jahr 2012 mit dem Titel „Die Linken nutzen Evolution, um alles zu erklĂ€ren“ des amerikanischen Journalisten und Autors Dennis Prager (siehe www.wtmsources.com/217) beschreibt, wie die Linken die unehrliche Ausrede der „wilden Instinkte“ in dem Maße angenommen haben, indem sie sie jetzt verwenden, um jeden Aspekt ihrer Kultur zu rechtfertigen, indem er „vor der Gefahr warnte
​die darin besteht, den Linken die Nutzung der Wissenschaft zu erlauben—und insbesondere der Evolution—um die Regierung dazu zu ermĂ€chtigen, ihre BĂŒrger zu zwingen [um, wie gerade erklĂ€rt, ihre politisch korrekte Kultur einzuhalten, davon unseren vermeintlich wilden Instinkten Idealismus aufzuzwingen]“. Prager fĂŒgte hinzu, dass „Evolution als ErklĂ€rung der Linken fĂŒr praktisch alles geboten wird. Evolution erklĂ€rt Liebe, Altruismus, Moral, ökonomisches Verhalten, Gott, Religion, Intelligenz“ (Übers. WTM Austria, 2019). Nun, um diesen Unsinn herunter zu brechen: die mechanistische Wissenschaft und die Linken argumentieren, dass „Liebe, Altruismus, Moral“ im Grunde genommen alles subtile Formen von SelbstsĂŒchtigkeit sind, die auf der Notwendigkeit beruhen, unsere Gene zu reproduzieren (siehe Absatz 197 von FREEDOM)—siehe F. Essay 23 fĂŒr die echte Bedeutung von Liebe als bedingungslose Selbstlosigkeit, und F. Essay 27 fĂŒr den Grund romantischer Liebe, und siehe F. Essay 21 fĂŒr die echte ErklĂ€rung des BehĂŒtens fĂŒr unsere altruistische, moralische Natur. Im Fall unseres selbstsĂŒchtigen, gierigen, kapitalistischen „ökonomische[n] Verhalten[s]“, die falschen biologischen Theorien, die ich beschrieben habe, machen uns glauben, dass all das von der Notwendigkeit getrieben wird, unsere Gene zu reproduzieren, wĂ€hrend Video/​F. Essay 3 die wahrheitsgemĂ€ĂŸe, auf der Psychose basierende Rechtfertigung fĂŒr unser selbstsĂŒchtiges, gieriges und nach materieller Erleichterung verlangenden Verhaltens bietet. Im Fall von „Gott“ und „Religion“, sind beide angeblich das Ergebnis der Notwendigkeit kontrolliert zu werden, damit wir unsere Gene besser reproduzieren können (siehe Absatz 215 von FREEDOM)—siehe F. Essay 23 fĂŒr die echte ErklĂ€rung von Gott und F. Essay 39 fĂŒr die echte psychologische ErklĂ€rung von Religion. Und im Fall von „Intelligenz“, ist diese angeblich aus der Notwendigkeit entstanden, komplexe soziale Situationen zu managen, erneut damit wir unsere Gene besser reproduzieren können (siehe Absatz 507 von FREEDOM), aber die echte ErklĂ€rung dafĂŒr, wie wir Menschen bewusst wurden, wird in F. Essay 24 prĂ€sentiert.

Als ein weiteres Beispiel fĂŒr diesen Missbrauch unehrlicher Wissenschaft verwies Prager auf die Behauptung der Linken, dass „diejenigen, die keine gleichgeschlechtliche Ehe unterstĂŒtzen, erkennen nicht den unbestreitbaren wissenschaftlichen Fakt an, dass HomosexualitĂ€t ein natĂŒrliches PhĂ€nomen ist“. Das ist ein klassisches Beispiel—zu behaupten, dass Sex, den Menschen praktizieren, sich nicht von Sex den Tieren praktizieren unterscheidet, wenn sie versuchen, ihre Gene zu reproduzieren. Die Wahrheit ist jedoch, wie in Kapitel 8:11B von FREEDOM erklĂ€rt und in F. Essay 27 zusammengefasst wird, dass Sex, wie er von Menschen praktiziert wird—einschließlich HomosexualitĂ€t—ein Resultat davon ist, psychologisch verstört zu sein, es gibt also keinen Zusammenhang zwischen der HomosexualitĂ€t, die bei Tieren und Menschen auftritt. Noch einmal, unser Verhalten ist von einer Psychose getrieben. Das ist also ein klassisches Beispiel fĂŒr den Missbrauch der Linken der unehrlichen Wissenschaft: sie haben diese falsche Ausrede der wilden Instinkte fĂŒr menschliches Verhalten genommen und gesagt, es erklĂ€rt HomosexualitĂ€t bei Menschen und diese Behauptung benutzt, um gleichgeschlechtliche Ehe zu verteidigen.

Wir sehen diese spezielle unehrliche Biologie, dass alles im Zusammenhang mit menschlichen sexuellen Beziehungen auf die Notwendigkeit zurĂŒckzufĂŒhren ist, unsere Gene zu reproduzieren, ĂŒberall; zum Beispiel, es wird behauptet, dass MĂ€nner von jungen Frauen angezogen werden, weil sie fruchtbarer sind und unsere Gene erfolgreicher reproduzieren werden, wĂ€hrend es die Unschuld bzw. das unschuldige Aussehen jĂŒngerer Frauen ist, das sie attraktiver macht fĂŒr die menschliche, von der Psychose angetriebenen, sexuellen Zerstörung (nochmals, siehe F. Essay 27).

Die Linken verwenden also unehrliche Wissenschaft, um alle ihre Positionen zu unterstĂŒtzen. Wie Pragers Artikel weiter sagt: „Von den Linken abzuweichen ist nicht nur definitiv sexistisch, intolerant, xenophob, homophob, islamophob, rassistisch und bigott (SIXHIRB wie ich es bezeichnet habe)—es ist jetzt gegen die Wissenschaft selbst.“ Das ist wie hinterhĂ€ltig die Kultur der Linken ist, und noch einmal, es kommt alles von dieser völlig falschen Idee, dass wir wilde animalische Instinkte haben. Wie Prager sagt, die Linken „benutzen Wissenschaft als Instrument, um zu bestimmen, was toleriert und was verspottet werden soll“.

Am wichtigsten, Pragers Artikel sagte auch, „Die Linken haben immer nach einzelnen, nicht wertbasierten ErklĂ€rungen fĂŒr menschliches Verhalten gesucht“ und „das Fehlen absoluter Werte, (Gut gegen Böse, Richtig gegen Falsch)“. Und das behaupten die Linken jetzt mit E. O. Wilsons unehrlicher, den menschlichen Zustand vermeidenden Theorie der Multilevel-Selektion zu haben. Wie ich bereits beschrieben habe, die Theorie der Multilevel-Selektion ist vermeintlich ein nicht auf Werten basiertes, unvoreingenommenes System, das unehrlich sagt, dass wir nicht an einem psychologisch beunruhigten menschlichen Zustand leiden; sondern, durch die Benutzung der unehrlichen Gruppenselektionstheorie, argumentiert sie, „OK, zusammen mit selbstsĂŒchtigen Instinkten haben wir einige selbstlose Instinkte“. Es ist eine vollstĂ€ndige Herabsetzung dessen, was unser instinktives Selbst bzw. unsere Seele ist, und eine vollstĂ€ndige und gefĂ€hrliche ZurĂŒckweisung unserer Psychose. Alles, was wahr und wichtig im Zusammenhang Menschen ist, wird vollstĂ€ndig abgeschlachtet und durch diese unehrlichen Argumente zerstört.

Die Wahrheit—die ich, weil sie so ernst ist, in Video/F. Essay 36: Saving Western Civilisation from the religion of left-wing dogma, und F. Essay 40: Judgment Day finally explained wiederhole—ist, dass die gesamte Biologie mittlerweile ein großer Betrug ist, wie praktisch jeder andere Wissenschaftszweig, weil sie alle mit unehrlichem mechanistischen biologischen Denken infiziert sind. Alle unsere UniversitĂ€ten sind wirklich nur ElfenbeintĂŒrme intellektueller Unehrlichkeit, nichts weiter als LĂŒgengebilde. Wie Platon die Situation so treffend beschrieben hat (siehe Video/​F. Essay 11), jeder versteckt sich in einer dunklen Höhle der unehrlichen Verleugnung. Alles, was es jetzt zu lesen gibt, ist „Höhlensprech“-Unsinn, und es hat alles seinen Höhepunkt in einer gefĂ€hrlichen Übernahme der Welt durch Dogma erreicht, die die grĂ¶ĂŸte Bedrohung darstellt, die die Welt je gesehen hat, in Anbetracht dessen, dass das, was wirklich benötigt wurde, Meinungsfreiheit sowie die Suche nach Erkenntnis war, die dadurch ermöglicht wurde. Die menschliche Rasse hat die dunkelste Ära betreten, die die Welt je gesehen hat, das ultimative Dunkle Zeitalter—und, in KĂŒrze, den Tod der menschlichen Rasse durch Dogma! Nochmals, F. Essay 55: Endgame for the human race prĂ€sentiert eine genaue Beschreibung davon, wie ernst die Situation ist.

 

Zusammenfassung

Zusammenfassend, was wir im World Transformation Movement bieten, ist die Psychose adressierende und lösende echte ErklĂ€rung des menschlichen Zustands. Was die Linken vorgebracht haben, ist nur eine Nachahmung einer vom menschlichen Zustand befreiten Welt, und da ihre unechte, kĂŒnstliche Nachahmung die Suche nach Erkenntnis unterdrĂŒckt, die erforderlich ist, um tatsĂ€chlich eine vom menschlichen Zustand befreite Welt zu schaffen, haben sie nicht den Weg zur Freiheit vom menschlichen Zustand gewiesen, wie sie sich selbst vorgetĂ€uscht und der Welt gegenĂŒber arrogant behauptet haben, dass sie das tun, sondern WEG DAVON. Die Philosophie der Linken ist ein extrem gefĂ€hrlicher Schwindel, eine bösartige FĂ€lschung—es war nicht das Heilmittel fĂŒr den beunruhigten Zustand der Welt, tatsĂ€chlich war es das Gift. Die tatsĂ€chliche biologische ErklĂ€rung des menschlichen Zustands, die wir im WTM prĂ€sentieren, ist aufrichtig „nicht wertbasiert“—weil die ErklĂ€rung der Adam Storch Geschichte die Vorstellung von Gut und Böse tatsĂ€chlich fĂŒr immer eliminiert. Sie erkennt an, dass wir psychologisch verstört sind, erklĂ€rt aber, dass es einen guten Grund gibt, warum wir verstört wurden—sie beseitigt also tatsĂ€chlich die Schuld; sie liefert die echte ErklĂ€rung ohne „absolute Werte, (Gut gegen Böse, Richtig gegen Falsch)“. Diese Konzepte wurden wahrheitsgemĂ€ĂŸ und aufrichtig und tatsĂ€chlich auseinander genommen, weil die alten verteidigenden und unsicheren wĂŒtenden, egozentrischen und entfremdeten, nach Macht, Ruhm, Reichtum und Ehre strebenden Wege, um uns selbst zu rechtfertigen jetzt aufgrund des echten biologischen VerstĂ€ndnisses von uns selbst obsolet sind. Das echte VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands, das wir prĂ€sentieren, bringt tatsĂ€chlich die jetzt absolut verzweifelt benötigte Transformation der menschlichen Rasse, nach der wir 2 Millionen Jahre lang gehungert haben!

Der letzte wichtige Punkt, der betont werden muss, ist, dass jetzt, da wir die völlig nachvollziehbare ErklĂ€rung des menschlichen Zustands haben, wir endlich erklĂ€ren und verstehen können, dass wĂ€hrend die Rechten und die Linken beide die unehrliche Biologie der „wilden Instinkte“ benutzt haben, um ihre Philosophien zu rechtfertigen, die Rechten sie im Namen des Guten nutzten, nĂ€mlich zur UnterstĂŒtzung der verstörenden Suche nach Wissen, wĂ€hrend das, wofĂŒr die Linken sie nutzten, schlecht, tatsĂ€chlich extrem gefĂ€hrlich war, nĂ€mlich fĂŒr das Blockieren und sogar entschlossene BekĂ€mpfen dieser alles entscheidenden verstörenden Suche nach Erkenntnis. DER ENORME VORTEIL DIESES KLARSTELLENDEN EINBLICKS IST, DASS, WÄHREND ES NICHT MÖGLICH GEWESEN IST, DIE SCHRECKLICHE UND DIE MENSCHLICHE RASSE ZERSTÖRENDE POLITISCH KORREKTE STRÖMUNG DES DOGMAS DER LINKEN DARAN ZU HINDERN, DIE WELT ZU EROBERN, WIR JETZT DEN EINBLICK HABEN, UM SIE ZU STOPPEN! Wir können jetzt endlich eindeutig erklĂ€ren, was SO falsch und gefĂ€hrlich an der Kultur der Linken ist. Das ist es also, was so wertvoll an der PrĂ€sentation in diesem Essay ist, sowie in den spĂ€teren F. Essays 34, 35 & 36, die diese PrĂ€sentation nĂ€her ausfĂŒhren. NatĂŒrlich, die Kapitel 8:15 und 8:16 in FREEDOM, die die endgĂŒltige ErklĂ€rung dafĂŒr liefern, was an der Kultur der Linken falsch ist, sind die wertvollsten von allen.

 

Ayn Rand (1905-1982)

Ayn Rand (1905-1982)

Jordan Peterson during a Jan. 2018 interview

Jordan Peterson (1962- )

 

Ja, letztlich, waren die heroischen BemĂŒhungen, die Politik der Rechten zu rechtfertigen von Leuten wie Ayn Rand und Jordan Peterson zum Scheitern verurteilt, weil ihre Argumente immer noch auf der biologisch unehrlichen sozialdarwinistischen Ausrede der „wilden Instinkte“ fĂŒr menschliches Verhalten beruhten—dass wir Menschen von Natur aus konkurrierend, aggressiv und selbstsĂŒchtig sind. Rand glaubte, dass wir unseren Verstand nutzen mĂŒssen, um eine selbstsĂŒchtige Natur effektiv zu managen, und Peterson glaubt, dass wir ein konkurrierendes, auf Dominanzhierarchie basierendes instinktives Erbe haben. Es war nur durch das Bloßstellen der LĂŒge im Herzen der Philosophie der Linken, dass sie aufgehalten werden konnten.

Und wichtig ist, dass die ErklĂ€rung, die hier prĂ€sentiert wird, nicht nur das untermauernde Argument der linken Politik bloßstellt und vernichtet, sondern durch die Psychose adressierende und lösende, echte ErklĂ€rung des menschlichen Zustands, der tatsĂ€chliche, echte, wahre und authentische Weg geboten wird, um sĂ€mtliches konkurrierendes und aggressives Verhalten der Menschen zu beenden und die menschliche Rasse zu transformieren. Wie in Absatz 1136 von FREEDOM zusammengefasst wird, ist das die finale Ironie der Saga der großartigen Reise der Menschheit von Ignoranz zur Erleuchtung—die ideale Welt, die die Linken dogmatisch gefordert haben, wird tatsĂ€chlich dadurch herbeigefĂŒhrt, dass die Rechten ihre realitĂ€tsverteidigende, von Idealismus befreite, verstörend nach Erkenntnis suchende Schlacht gegen das freiheitunterdrĂŒckende, pseudo-idealistische Dogma der Linken gewonnen haben. Da die von Dogma befreite Suche der Rechten nach dem VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands abgeschlossen ist, weil das VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands gefunden wurde, endet die Rechtfertigung fĂŒr die egozentrische, nach Macht, Ruhm, Reichtum und Ehre suchende Lebensweise fĂŒr die die Rechten eintraten, und sie wird ersetzt von der idealem Verhalten gehorchenden Einstellung, die von den Linken verfolgt wurde. In diesem Sinne, wenn die Rechten gewinnen, werden wir alle zu Linken; durch den Erfolg der Philosophie der Rechten ĂŒbernehmen wir alle die idealen Werte, die von der Philosophie der Linken verfolgt wurden—aber am wichtigsten, diesmal geben wir keine anhaltende Schlacht auf und lehnen sie ab, wir verlassen sie als gewonnen!

Das ist also, wie der scheinbar unlösbare „Krieg der Kulturen“ zwischen den Linken und den Rechten in der Politik schließlich seinen Verlauf nimmt. GrundsĂ€tzlich, das gesamte grausame GeschĂ€ft der Politik kommt zu einem Ende und die menschliche Rasse ist gerettet—ABER DIE GROSSE BLOCKADE DES „TAUBHEITSEFFEKTS“ AUF DAS ALLES ENTLASTENDE UND ALLES LÖSENDE VERSTÄNDNIS DES MENSCHLICHEN ZUSTANDS ZUZUGREIFEN, was ein Problem ist, das ich im ersten Video/​Essay und noch einmal in den vorherigen drei Videos/​Essays betont habe, MUSS NOCH ÜBERWUNDEN WERDEN, UM DIE MENSCHLICHE RASSE TATSÄCHLICH ZU RETTEN.

 

Im nĂ€chsten Essay, F. Essay 15, wird viel mehr ĂŒber die fabelhafte Transformation der menschlichen Rasse erklĂ€rt, die sich jetzt fĂŒr jeden Menschen im Angebot befindet, sobald sie durch den „Taubheitseffekt“ kommen und in der Lage sind, die verleugnungsfreie, wahrheitsgemĂ€ĂŸe ErklĂ€rung des menschlichen Zustands zu verstehen.

 

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Wie bereits erwĂ€hnt, wird viel mehr ĂŒber die extreme Gefahr der Kultur der Linken in F. Essays 34, 35 und 36 erklĂ€rt, wobei die Kapitel 8:15 und 8:16 in FREEDOM die endgĂŒltige Beschreibung dieser großen Gefahr prĂ€sentieren.

Das kurze BĂŒchlein Transform Your Life And Save The World bietet eine exzellente Zusammenfassung, zuerst all der unehrlichen Biologie in Teil 1, dann all der wahrheitsgemĂ€ĂŸen Biologie in Teil 2 und abschließend in Teil 3, wie das wahre VerstĂ€ndnis des menschlichen Zustands es jedem Menschen ermöglicht, sofort in ein Leben frei vom menschlichen Zustand transformiert zu sein.

FĂŒr die umfassende Behandlung all der aktuellen Unehrlichkeit in der Biologie, lest bitte Kapitel 2 und Kapitel 6 in FREEDOM.

 

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